Perfektionismus - Burnout?
Perfektionismus - Wollen auch Sie perfekt sein?
Perfektionismus - hohe Ansprüche oder Burnourt?
Stärkt uns der Perfektionismus und bringt uns zu Höchstleistungen oder zerbricht er uns und führt am Ende zum Burnout?
Unsere heutige Umwelt ist geprägt von dem Streben nach Perfektionismus. Wir alle wollen immer schneller, besser, weiter und höher hinaus. Kein Ziel ist groß genug und haben wir ein Ziel erreicht, muss auch schon das nächste her. Wir sind ständig erreichbar, Fehler sind nicht akzeptable und müssen sofort behoben werden. Die hohen Ansprüche, die wir an uns selbst haben, lassen uns nie mit dem Erreichten zufrieden sein. 100 Prozent Einsatz reicht nicht mehr aus. Jede Arbeit will am besten noch über das geforderte Maß hinaus erfüllt werden.
Doch wann macht der Perfektionismus uns krank? Wann überschreiten wir die Grenze, hinter der Burnout und andere psychische Erkrankungen auf uns warten? Was Perfektionismus genau ist, ob Sie betroffen sind und was Sie für dagegen tun können, erfahren Sie hier auf unserer Perfektionismus - Seite.
Definition des Perfektionismus
Perfektionismus - hohe Ansprüche oder Burnourt?
Das Streben nach Vollkommenheit und das Vermeiden von Fehlern wird landläufig unter Perfektionismus verstanden.
Perfektionsmus ist das Streben nach Vollkommenheit. Diesem Ziel wollen wir in jedem Lebensbereich so nah wie möglich kommen. Zum perfekten Job, den wir natürlich perfekt erledigen gehört auch die perfekte Karriere. Wer will schon stehenbleiben. Der perfekte Partner, mit seinem perfekten Job und die perfekten Kinder im perfekten Haus mit einem perfekten Freundeskreis runden das Bild ab. Doch warum ist das eigentlich so? Woher kommt dieser Perfektionismus?
Ursprung des Perfektionismus
Historisch in der Gesellschaft entstanden, ist der Perfektionismus mit dem Christentum. Das Streben nach Glück und Vollkommenheit wurde nicht mehr im Diesseits gesucht, sondern im Jenseits. Je mehr Qualen man im Diesseits auf sich nahm, je vollkommener das Leben nach dem Tod im Jenseits. Keine Mühe wurde gescheut, um diese glücklichen Aussichten zu verschlechtern.
Diese über die Jahrhunderte verfestigte Streben und Abmühen wird von der Gesellschaft honoriert. Heute ist dieses Streben genauso bedeutsam wir damals, auch wenn sich die Erreichung der Vollkommenheit nicht mehr auf das Jenseits fokussiert.
Perfektionismus: Stärkt oder zerstört er uns?
Perfektionismus - hohe Ansprüche oder Burnourt?
Die Form des Perfektionismus, die in unserer Persönlickeit überwiegt, entscheidet über Hochleistung oder Zusammenbruch!
Macht dieses Streben nach Perfektion uns kaputt oder macht er uns stärker und lässt uns unerahnte Höhen erreichen?
Die Antwort lautet: Er kann beides!
Wir unterscheiden zwei Arten von Perfektionismus.
Der funktionale Perfektionismus steht für das Streben des Menschen nach höheren Leistungen, Verbesserungen und dieser positive Teil des Perfektionismus bringt uns mit Disziplin und Durchhaltevermögen zu Höchstleistungen. Gesund ist dies, solange es nicht zur Selbstüberforderung führt.
Der dysfunktionale Perfektionismus basiert auf dem Streben nach Fehlervermeidung. Er führt dazu, dass die Probleme und Fehler in unserer Umwelt verstärt wahrgenommen werden und genau dieser Teil des Perfektionismus ist es, der uns krank macht. Er kann dazu führen, dass wir aufgrund der vielen Probleme, die wir mit einem Lösungsweg verbinden, am Ende gar nicht mehr in der Lage sind Entscheidungen zu treffen. Denn jede mögliche Entscheidung birgt so viele Risiken, dass diese lieber vermieden wird. Am Ende eines solchen Weges steht oft das Burnout-Syndrom mit einem nervlichen Zusammenbruch. Aber auch Depressionen oder Störungen des Essverhaltens sind oft Folgen des dysfunktionalen Perfektionismus.
Perfektionismus beginnt schon im frühesten Kindesalter: Perfektionismus im Kindesalter






